Der steinige Weg zum Führerschein

Ich habe vor rund einem Jahr beschlossen endlich mal einen Führerschein zu machen. Nicht das ich ihn in Köln benötige, aber nachdem ich jetzt schon zwei mal den Versuch gestartet habe und ihn abgebrochen habe, so will ich es nun endlich durchziehen. Aber es ist neben einem Vollzeitjob und einem voll gepackten privaten Kalender gar nicht so einfach sich darauf zu fokussieren.

Seit Tagen lerne ich ich für die theoretische Prüfung, lenke mich ab, lerne wieder, lenke mich wieder ab, werde abgelenkt, versuche zu lernen, lerne wieder. Lernstau. Ich habe gelernt mich abzulenken. Gelerntes wieder vergessen durch das Ablenken. Ich muss wieder Lernen zu Lernen. Scheiß Prokrastination.

Aber nachdem ich zwei Tage mit Corinna Bulemie-Sessions eingelegt habe und die Fragen immer und immer wieder durchgekaut und mein kurzfristig angeeignetes Wissen dann in Test-Prüfungen erbrochen habe und anfangs kläglich gescheitert bin, so ging es zuletzt dann doch zusehends besser. Am heutigen Prüfungstag war ich stark aufgeregt und habe bis auf Corinna auch niemanden gesagt, dass ich meine theorethische Prüfung mache, damit ich mich nicht selber unter Druck setze. Um es kurz zu machen: Ich habe mit zwei klitzekleinen Fehlerchen (6 Fehlerpunkte) bestanden! Whoop whoop! Jetzt nur noch die praktische Prüfung, und dann bin ich endlich im lang ersehnten Besitz eines Führerscheins, den ich dann direkt mal meinen Eltern unter die Nase reiben werde. Ich bin gespannt.

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"Irgendwas ist ja immer" - Steven Hensel