Intuition Vs Erfahrung

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit Kristof über das Wort Intuition als solches. Er meint das Intuition eine durch Erfahrungswerte manipulierte Entscheidungsfindung ist. Ich hingegen denke, dass das Wort Intuition als solches falsch benutzt wird. Intuition ist der in einer bestimmten Situation zum ersten mal auftretende Impuls der richtigen Entscheidung ohne vorherige Erfahrungwerte. Alles danach ist Erfahrung und keine Intuition mehr.

Wikipedia gibt dazu das her:

Die Intuition (lat.: intueri = betrachten, erwägen) ist die Begabung, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder Richtigkeit von Entscheidungen durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen, die sich auf unbewusstem Wege eingestellt haben.

Wikipedia

Was als Umkehrschluss dann aber auch heisst dass Erfahrungen in einer ganz bestimmten Situation X replizierbar sind, Intuition aber nicht. Intuition ist also einmalig in dieser Situation. Nie wiederkehrend.. Philosophisch gesehen zumindest. Oder versteife ich mich jetzt zu sehr darauf? Denn alles „nach“ der Intuition wäre dann ja Erfahrung; etwas worauf ich zurückgreifen kann. Mist, das lässt mich gar nicht mehr los.

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"Irgendwas ist ja immer" - Steven Hensel