Karlheinz von Siemens

Ich habe vor ein paar Jahren eine uralte GEO von 1987 in einer Berliner Lokalität stibitzt. Ich konnte einfach nicht anders. Die lag da so rum unter all den stylischen Modezeitschriften und hat mich angelächelt. Ausserdem hat es mir die Werbung in dieser Ausgabe einfach angetan. Neben Werbung für Chanel No. 19, einem faszinierenden Bericht über Schleiereulen und einer Aufschluss gebenden Werbung für die Kamera des Jahres 87/ 88, nämlich der Canon EOS 650 (unverbindliche Preisempfehlung: DM 998,-) hat es mir besonders die für die damalige Zeit wirklich ausgefallene Werbung von Siemens angetan. In eben dieser Werbung wird ein (angeblich) junger Diplomingeneur rezitiert, der die Vorzüge seiner selbstständigen Arbeit im Hause Siemens lobt. Was soll er auch anderes sagen, der Karlheinz. Ich fragte mich ob der Karlheinz Hoch danach noch Karriere gemacht hat.

Nach der Veröffentlichung auf meiner damaligen Website meldete sich Karlheinz nach ein paar Monaten bei mir und wir kamen sehr nett ins Gespräch. Er schrieb mir wie es zu dem damaligen Artikel kam, was er seitdem gemacht hat und es entwickelte sich eine nette Konversation daraus. Aber wie krass ist das denn bitteschön, dass ausgerechnet er einen Artikel von einem ihm unbekannten Menschen über ein GEO Magazin aus dem Jahr 1987 liest und sich dann meldet. Ich musste den ganzen Tag schon schmunzeln.

Geschichten die das Leben schreibt.

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"Irgendwas ist ja immer" - Steven Hensel