Führerschein: Check

I did it! Ich habe endlich, nach fast einem Jahr und einer Unterbrechung wegen drei Rippenbrüchen, die theoretische und praktische Führerscheinprüfung geschafft. Mit anderen Worten: Ich habe den Scheiß-Lappen endlich! Wurde mit 37 Jahren ja auch eigentlich mal Zeit. Obwohl ich objektiv betrachtet ja eigentlich keinen Führerschein benötige. Allerdings wurde ich des öfteren ungläubig angeschaut und etwas belächelt, als ich sagte, dass ich noch keinen Führerschein habe. Aber bisher habe ich ihn, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. bei Umzügen), noch nicht wirklich gebraucht und auch nicht vermisst.

Ich habe eigentlich nur zwei Personen davon erzählt, dass ich die praktische Prüfung mache. Wäre ich durchgefallen, wäre die Schmach nicht so groß gewesen. Das würde ich auch jedem so empfehlen, um sich nicht selbst so unter Druck zu setzen! Meine Arbeitskollegen haben sich sehr für mich gefreut und haben mir sogar ein kleines Willkommensgeschenk gemacht, nachdem ich ihnen es in unserem Teammeeting offenbarte, dass ich gerade die praktische Prüfung mache.

Wie gesagt: Vorher habe ich meinen Führerschein nicht so wirklich vermisst. Aber jetzt wo ich ihn habe fühlt es sich erstaunlicherweise saugut an. Ich habe mir direkt am dritten Tag einen Mietwagen (Miles) genommen und bin damit einkaufen gefahren. Dies war allerdings ein Automatik-Wagen und ich musste erst einmal damit zurecht kommen. Die Brems-Reaktion des Wagens war ganz anders als ich sie von meinem Fahrschulwagen her kannte. Nach der ersten Bremsung an einer Ampel habe ich mich tierisch erschrocken und eine Vollbremsung hingelegt, als ich realisiert habe, dass man nur ganz leicht antippen muss zum bremsen. Zum Glück war niemand hinter mir. Nach ein bisschen rumfahren, wollte ich ursprünglich zu real, habe mich aber nicht getraut in eine Tiefgarage zu fahren.

Nochmal ein paar Tage später bin ich von Köln aus nach Düsseldorf gefahren. Von einem Feierabendverkehr in den anderen und zwischendurch Stau und Platzregen. Danach musste ich leider auch eine erste leidvolle Erfahrung machen, die wohl jeder Autobesitzer in Großstädten kennt: die Parkplatzsuche. Ich bin knapp 30 Minuten in Düsseldorfer Bahnhofsnähe rumgefahren und habe einen gottverdammten Parkplatz gesucht. Wenn ich irgendwann mal ein Auto haben sollte wird mir das ganz sicherlich auch in Sülz bevor stehen. Dinge auf die ich mich nicht freue.

Ich habe mich noch nicht ganz entschieden, ob ich mir ein eigenes Auto kaufen werde. Aber ich werde auf jeden Fall auf Korsika ein Auto mieten und mit Corinna rumflitzen. Mal sehen wie ich mich schlage. 🙂

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"Irgendwas ist ja immer" - Steven Hensel