Neurosenparty

Manchmal komme ich ja schon auf ziemlich komische Ideen. Vor allem kurz nach Mitternacht rappelts ganz schön in meinem Gehirn. Wieso denke ich jetzt gerade an Florian Silbereisen während ich das hier tippe? Dazu später mehr. Vielleicht. Um zurück zu meinem rappelnden Gehirn zu kommen: Ich feiere doch noch ganz spontan eine Geburtstagsparty. Ich muss dazu sagen: ich bin kein Freund von Geburtstagen. Vor allem nicht von eigenen. In den letzten Jahren habe ich mich an meinem Geburtstag eingeschlossen, mich sinnlos alleine betrunken, das Festnetztelefon und mein Handy ausgeschaltet und war online nicht erreichbar. Kurzum: Ich hab mich verkrochen.

Im Laufe der Jahre hat sich das wirklich zu einer kleinen Neurose von mir entwickelt. In 2008 soll endlich Schluss damit sein und deshalb gehe ich meine Geburtstagsneurose offensiv an und feiere deshalb eine kleine Neurosenparty. Jeder der Gäste soll eine eigene Neurose auf einem DIN A4 Blatt mitbringen und sie mir schenken. Die beste wird ausgewählt und prämiert. Ich bin gespannt. Aber so ist das Leben. Hypothesen aufstellen. Hypothesen einreißen.

Party war toll. Es waren einige Bekannte/ Freunde da. Hat Spaß gemacht.

„Um mich menschlicher zu fühlen belausche ich fremde Menschen auf öffentlichen Toiletten beim Kacken.